Ausstellung I mit Texten und Bildern von und über Jiddu Krishnamurti

Meditation und Weltbetrachtung – Ausstellung mit besinnlichen Texten und Bildern aus dem Leben von Jiddu Krishnamurti.

Jiddu Krishnamurti_wikipedia.orgDer große Redner, Philosoph und Erzieher Jiddu Krishnamurti zählt für mich zu denjenigen Personen, die die Meditation nicht als bloße Hinzufügung zum praktischen Leben betrachteten, sondern deren Leben selbst ein Ausdruck für die Meditation geworden ist. Krishnamurti bemühte sich, das Leben im Augenblick zu leben und die Geschehnisse um ihn herum mit großer Aufmerksamkeit zu erfassen. Sein Anliegen war es, nicht beim bloßen intellektuellen Verstehen der Alltagsgeschehnisse stehen zu bleiben, sondern tiefer vorzudringen in eine Art innere, naturgegebene Weisheit.

Meditatives Erforschen der Alltagsgeschehnisse

Meditation und Weltbetrachtung ist die erste von mir geplante Ausstellung mit dem Ziel, auf neue und unkonventionelle Weise auf die Möglichkeiten hinzuweisen, die mit der Meditation für das Leben eines jeden Menschen gegeben sind. Ausgewählte besinnliche Texte aus den Reden und Vorträgen Jiddu Krishnamurtis ergänzen sich mit Fotos und Hinweisen aus den verschiedenen Stadien seines ungewöhnlichen Lebens. Die Texte sind dabei so ausgewählt, dass sie Schritt für Schritt an die Denkart von Jiddu Krishnamurti hinführen und zur gleichen Zeit den Betrachter zum eigenen Forschen und Fragen über das Leben, den Sinn und die Bedeutung des Lebens, anregen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese von ihm selbst inquiry genannte innere Aktivität die Lebenskräfte stärkt und zur Sammlung und Zentrierung verhilft.

So ist das Anliegen der Ausstellung nicht eine bloße Wissensvermittlung, sondern es liegt eine durchaus künstlerische Absicht dahinter: Inhalte und Gestaltung von Texten und Bildern sollen den Betrachter für eine Zeit aus dem Alltagsgetriebe herauslösen und eine Phase der Entspannung und inneren Regeneration gewähren. Der Besuch der Ausstellung wird zu einem Akt der Meditation – man spricht dabei von gegenständlicher Meditation, indem die Aufmerksamkeit auf meditative Texte und Bilder gelenkt wird. Aus den späteren Lebensjahren von Jiddu Krishnamurti existieren viele Filmaufnahmen. Anhand des folgenden Videos können Sie Einblick in einen seiner wesentlichen Gedanken erhalten:

Jiddu Krishnamurti und die Revolution des Bewusstseins

Den Titel Meditation und Weltbetrachtung habe ich für die Ausstellung deshalb gewählt, da die Meditation für Jiddu Krishnamurti das wesentliche Instrument darstellte, um zu einer von ihm so genannten Revolution des Bewusstseins zu gelangen. Er war der Ansicht, dass die Antwort auf die vielen Fragen und Probleme unserer gegenwärtigen Zeit nur in einem Wandel im Bewusstsein jeder einzelnen Person liegen könne. In diesem Sinne betonte er die Unabhängigkeit im Denken und forderte die Menschen, die ihm zuhörten, zu einem mutigen Blick auf die persönlichen Schwächen und Stärken, wie auf die Geschehnisse im persönlichen Umfeld und in der ganzen Welt, auf. Und er wehrte sich dagegen, wenn Menschen in passiver Weise zu seinen Vorträgen wie zu einem Guru kommen wollten. Dann konnte er sehr streng werden und diejenigen Personen zu einer größeren Selbständigkeit in ihrer Haltung auffordern.

So geschah es, dass Jiddu Krishnamurti auch ein Pädagoge wurde, für die Erwachsenen, die ihm zuhörten wie auch für Kinder, für deren Erziehung in einem von überlieferten Traditionen freien Geist er mehrere Schulen gründete. Abschließend noch ein Zitat aus dem Buch Meditationen:

Ein meditativer Geist ist still. Es ist nicht die Stille, die man mit Denken erfassen kann; es ist nicht die Stille eines ruhigen Abends; es ist die Stille, in der das Denken – mit all seinen Bildern, seinen Worten und Wahrnehmungen- vollkommen aufgehört hat. Dieser meditative Geist ist der religiöse Geist – Religion, die nichts mit Kirche, Tempeln oder Gesängen zu tun hat.

Der religiöse Geist ist die Explosion von Liebe. Solche Liebe kennt keine Trennung. Fern ist für sie nah. Sie ist nicht einzigartig oder vielgestaltig, sie ist vielmehr jene Art der Liebe, bei der jede Trennung aufhört. Wie Schönheit ist sie nicht in Worte zu fassen. Allein aus dieser Stille wirkt der meditative Geist.

Mit der Gestaltung der Ausstellung befinde ich mich derzeit noch in der Vorbereitungsphase. Sobald Ort und Zeit dafür feststehen, werden Sie einen Hinweis unter dieser Kategorie finden. Sie können sich aber auch gerne jetzt schon über das Kontaktformular bei mir melden, wenn Sie direkt über den Beginn der Ausstellung Meditation und Weltbetrachtung informiert werden wollen.

Bildquelle (18-10-21): wikipedia.org

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • dhyana.at ist eine unabhängige Seite mit Infos und Tipps zu den Themen Meditation, Spiritualität und Yoga