Dhyana – ein kaum bekannter Begriff

Dhyana ist die unabhängige Betrachtung des Meditationsobjektes

Dhyana ist das beständige Verweilen bei dem Objekt, auf das man sich konzentiert hat. Das Bewusstsein ist ausschließlich mit den Gedanken an ein Objekt beschäftigt und zwar ist es ein Objekt mit Form oder ohne Form. Im ersten Fall ist es dhyana einer Gestalt mit Eigenschaften, im letzteren ist das Selbst das Objekt der Betrachtung, was schließlich zum Bewusstsein des Objektes allein führt.“ (M. P. Pandit). Als an Spiritualität und Meditation interessierter Mensch finden Sie auf diesem Blog Buchrezensionen, Reflektionen zum Begriff der Meditation, Biographien großer Meditierender sowie eine Auswahl von Yoga-asana und religiöser Mantren. Auch möchte ich Ihnen immer wieder Veranstaltungen über Meditation vorstellen. In der Fußleiste habe ich einige Zitate von Jiddu Krishnamurti eingestellt, da mich dessen von Meinungen und Richtungen unabhängige Seite fasziniert. Krishnamurti hat sich ein Leben lang gegen alle Systeme und äußeren wie inneren Autoritäten gewehrt. In seinen Schriften, Briefen und Gesprächen tönt es immer wieder heraus: Jeder Mensch hat die Kapazität, sich um Selbsterkenntnis zu bemühen. Daraus erfolgen alle anderen Schritte. Sobald man sich einen Lehrer, Meister oder Guru wählt und sich ihm unterwirft, hat man sich schon von dem „pfadlosen Land der Wahrheit“ entfernt.

Ihre Alina Kumaris

Bildquelle (17-08-04): bilder.4ever.eu

 

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