Krishnamurti-Tag, Thema „Veränderung“, am 25.11.2017

Veranstaltungshinweis zum nächsten Krishnamurti-Tag, veranstaltet von Stillekreis.de.

Veränderung_geo-reiscomunity.de, Autorin AdrianaErnst und Christine Adams veranstalten in regelmäßigen Abständen sogenannte Krishnamurti-Tage, die sie zusammen mit Manfred Schneider durchführen. Im hessischen Niedernhausen-Fischbachtal möchten sie in einem für die Teilnehmer kostenlosen Treffen „Krishnamurti verstehen.“ Das Thema des nächsten Treffens am 25. November 2017 ist der Veränderung gewidmet. Folgende Zitate von Krishnamurti dienen als meditative Hinführung:

A change is possible only from the known to the unknown, not from the known to the known.
(Wirkliche) Veränderung ist eine Bewegung vom Bekannten zum Unbekannten, nicht vom Bekannten zum Bekannten.

If you begin to understand what you are without trying to change it, then what you are undergoes a transformation.
Wenn du zu verstehen beginnst, was du bist, ohne es anders haben zu wollen, dann wirst du eine Veränderung durchlaufen.

Das Treffen ist für alle Menschen geeignet, die ein tieferes Verständnis der Aussagen Krishnamurtis suchen. Vorkenntnisse sind zwar hilfreich, werden aber nicht vorausgesetzt. Weitere Informationen über die Arbeit von Ernst und Christine Adams, sowie die Anmeldemodalitäten für den Krishnamurti-Tag finden Sie hier.

Die Veränderung als innere Revolution wagen

Veränderung war ein wesentliches Thema im Leben von Jiddu Krishnamurti. Bereits der äußere Verlauf seines Lebens war von zahlreichen, einschneidenden Veränderungen gezeichnet: Da waren die Jugendjahre im indischen Adyar, die Erziehungsjahre mit Charles Webster Leadbeater in Australien und England, die Gründung und Auflösung des „Order of the star of the East“, der Verlust des geliebten Bruders während der Anfangsjahre in Kalifornien und später, nach dem 2. Weltkrieg, das Leben eines wahren Kosmopoliten, reisend zwischen den Kontinenten Indien, Europa und Amerika.

In seinen zahlreichen Reden und Gesprächen wollte Krishnamurti die Menschen zur Veränderung bewegen. Aber nicht eine äußere Revolution sollte es sein, sondern eine innere. Und tatsächlich sind es revolutionäre Schritte, sich von den gewohnten Formen, wie „man“ sich das Leben einrichtet, frei zu machen. Wer beginnt, sich mit seinem eigenen Wesen zu konfrontieren und auch die Vorgänge in der Welt nicht einfach fraglos hinzunehmen, wird zwangsläufig Veränderungen erfahren, so wie es auch das obige Zitat andeutet.

Mit dieser von Krishnamurti unermüdlich angeregten Aktivität des Betrachtens und Gewahrwerdens wächst aber zugleich eine große Kraft im Inneren des Menschen, vielleicht könnte man sie eine Selbst-Kraft nennen. Der Mensch wird individueller, er tritt aus dem Leben der Masse heraus, wird freier, aber zugleich auch angreifbarer. Und doch, trotz aller Risiken, die mit einer solchen inneren Revolution einhergehen mögen, wird das Leben letztlich gesünder, zufriedenstellender und ethisch-moralisch positiver verlaufen.

Textinhalte 1. Teil: stillekreis.de, 2. Teil: Alina Kumaris

Bildquelle (17-10-01): geo-reisecomunity.de, Autorin Adriana

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • dhyana.at ist eine unabhängige Seite mit Infos und Tipps zu den Themen Meditation, Spiritualität und Yoga