Meditation Light – nach Rajinder Singh

Kostenloses Meditationsangebot für interessierte Einsteiger in 1020 Wien, donnerstags 19.00 – 20.30 Uhr.

Blume und Licht_Foto Alina Kumaris

Blumen offenbaren die Lichtdimension mit leuchtenden Farben und strahligen Formen.

Die Wiener Sektion des „Wissenschaft der Spiritualität e.V.“ bietet wöchentliche Meditation Light für Neu-Einsteiger an. Gemäß der Philosophie des „Sant Mat“, des sogenannten heiligen Pfades, sind die Angebote kostenlos. Diese Praxis gibt es in sehr vielen Zentren, dass man von dem Gedanken ausgeht, Spiritualität müsse jedem Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen und dürfte deshalb nichts kosten. Der Verein der Wissenschaft der Spiritualität agiert auf internationaler Ebene unter der Leitung von  Sant Rajinder Singh Ji Maharaj. In Wien gibt es vier Meditationszentren: Wien, Wien-West, Klosterneuburg, Wiener Neustadt. Im Zentrum Wien findet die Meditation Light jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr statt.

Viele Meister, ein Pfad

Sant Rajinder Singh befindet sich in einer Meister-Linie, deren berühmtester Vertreter Sant Kirpal Singh gewesen ist. Diese Meister lehren den sogenannten Surat-Shabd-Yoga, den Yoga der Meditation auf Licht und Ton. Anstelle des Begriffes Surat, der „Licht“ bedeutet, verwendet Rajinder Singh heute das Sanskritwort jyotis, was ebenfalls „Licht“ heißt. In einer einfachen Meditations-Anleitung, die sich auf der Webseite der Wissenschaft der Spiritualität befindet, heißt es, man solle sich mit geschlossenen Augen auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, das sogenannte Dritte Auge, konzentrieren und dabei einen Namen für Gott wiederholen, zu dem man einen Bezug hat. Da man wie innerlich auf die Dunkelheit blickt, die durch die geschlossenen Augenlider entsteht, ist es möglich, dass sich plötzlich Lichtphänomene zeigen. In diesem Fall soll man trotzdem die Meditationsübung wie anfangs weiterführen.

Die kosmische Dimension des Lichtes

Rajinder Singh_youtube.com

Rajinder Singh setzt sich für den Dialog der Religionen ein.

Bereits das uralte vedische Gayatri-Mantra hat die Verehrung von Savitri zum Inhalt und Savitri ist, nach Sri Aurobindo, die Tochter der Sonne. Im klassischen Hatha-Yoga gibt es die Übung des Sonnengebets Surya Namaskar. Die zwölf einzelnen, im kontinuierlichen Fluss ausgeführten Bewegungen können von einer Mantra-Rezitation begleitet werden, welche nichts anderes ist als zwölf Namen für die Sonne. Die moderne deutsche Sprache weist hingegen zwar sehr viele Synonyme für das Wort „Auto“ auf, wie zum Beispiel „Flitzer“, „Wagen“ oder „fahrbarer Untersatz“, ´aber kaum ein wirkliches Synonym für „Sonne“. Ganz im materiellen Sinn wird die Sonne lediglich als Himmelskörper betrachtet und die kosmische Dimension, die mit dem Sonnenlicht auf geheimnisvolle Weise verknüpft ist, kommt dem Menschen nicht mehr zu Bewusstsein. Vielleicht kann durch die Licht-Meditation nach Rajinder Singh, jyotis-Meditation, ein tieferer Sinn für die innere Bedeutung des Sonnenlichtes erwachsen.

 

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