Suggestion im Gegensatz zum eigenen Denken – Tagung mit Axel Burkart und Heinz Grill in Salzburg

Veranstaltungshinweis auf die Tagung am 29.9.2018  im Hotel Heffterhof, Salzburg, von 10 – 18 Uhr.

Salzburg_abouttravel.chSuggestion im Gegensatz zum eigenen Denken – wer sich von den Massenmedien nicht manipulieren lassen möchte, trifft unweigerlich auf diese Fragestellung.  Doch diese Unterscheidung betrifft auch viele andere Lebensbereiche, wie zum Beispiel die Situation von Mobbing am Arbeitsplatz. Nicht zuletzt im Bereich der Meditation und des Yoga stellt sich angesichts der Vielzahl der Methoden die Frage nach dem richtigen Umgang mit dem eigenen Denken: Soll der Meditierende sich seines Denkens entleeren und sich mit positiven Affermationen (= Autosuggestionen) einstimmen oder soll er anhand gedanklicher Betrachtung die innere Natur eines konkreten Objekts erforschen?

Suggestives Unterschieben oder denkendes Betrachten?

Die Begriffe selbst sind dabei sehr anschaulich: das lateinische su-ggerere bezeichnet ein Unterschieben, ein Einflüstern, also einen Akt, wo von außen her etwas Fremdes mit dem Ziel der Beeinflussung herangetragen wird. Was das Wort denken betrifft, so existiert eine indogermanische Sprachwurzel *tëng- mit der Bedeutung „wahrnehmen, lernen, wissen.“ Somit richtet sich die denkende Geste aktiv und zugleich empfangend nach außen, während die suggestive Geste von außen und untergründig herantritt.

In der Tagungsausschreibung heißt es:

Es vergeht wohl kein Tag, an dem wir nicht in den Zeitungen, im Fernsehen und im Radio mit suggerierenden und manipulierenden Nachrichten (Fake News) konfrontiert werden. Wie können wir uns überhaupt noch in dem Informationsüberfluss einen eigenen Stand verschaffen? Wie kann eine suggerierende Absicht erkannt und von einem sachlich klaren Bild unterschieden werden? Welchen unmittelbaren Wert nimmt dabei das eigene Denken ein? Die Tagung möchte den Blick schärfen für die Wirkung des Gedacht Werdens durch Suggestion und Manipulation im Gegensatz zum selbständigen Denken aus der bewussten und eigenen Individualität.

Axel Burkart und Heinz Grill, die beiden Referenten

Axel Burkart_horizonworld.deAxel Burkart (1951) ist Diplom Mathematiker, Diplom Informatiker, sowie Natur- und Geisteswissenschaftler und Gründer der Akademie Zukunft Mensch. Sein Schwerpunkt liegt in der Vermittlung menschlicher Bewusstseinsentwicklung. Er hat jahrelang die in der östlichen Tradition verwurzelte Transzendentale Meditation praktiziert, bevor er auf den Geistschulungsweg von Rudolf Steiner als westlich-christlichen Pfad aufmerksam wurde. Er wird über

Die Macht unseres Denkens, der Logik und unserer Glaubenssätze referieren.

Heinz Grill_geistige-erkenntnis-entwickeln.deHeinz Grill (1960) ist Geistforscher, spiritueller Lehrer und Autor einer Vielzahl von Publikationen. Er forscht mit dem Gedanken der Synthese zwischen kosmischer und irdischer Welt in den Gebieten der Pädagogik, Kommunikation, Medizin, Ernährung und allgemein dem künstlerischen Gestalten. In seinen Schriften und Vorträgen empfiehlt er einen Meditationsweg “von oben nach unten” und meint damit eine Meditationspraxis, die in einer freien Gedankenbildung beginnt, welche nach und nach zu tieferen Empfindungen heranreifen und erst zuletzt eine Verankerung im Willensleben des einzelnen Meditierenden finden. Sein Referat wird der Frage gewidmet sein:

Warum führt die Kunst des eigenen Denkens zu weniger Beeinflussung und zu mehr Freiheit?

Die anschließende Podiumsdiskussion und das offene Gespräch mit den Referenten wird von Michaela Friedl moderiert. Alle weiteren Informationen zur Tagung, sowie die Modalitäten zur Anmeldung finden Sie hier.


Textquellen: reservix.de, de.wikipedia.org, axel-burkart.de, heinz-grill.de, heinrich-tischner.de

Bildquellen (18-09-02): tripadvisor.com.tr, horizonworld.de, geistige-erkenntnis-entwickeln.de

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