Symposium „Ihr seid Lichtwesen“ am 24., bzw. 25.2.2018

Veranstaltung der Stiftung Rosenkreuz in Koblenz und in Bonn.

Höhlenausblick_ullaschreiber-malerei.de

Bild „Höhlenausblick“ von der Malerin Ulla Schreiber

In vielen Formen der Meditation ist das Licht ein bevorzugtes Objekt. In früheren Zeiten wusste man noch, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Licht und der Seele des Menschen gibt. Im Yoga gibt es den mystischen Pfad des Licht-und-Ton-Yoga (Surat-Jabd-Yoga) und im Westen ist es zum Beispiel die Rosenkreuzerlehre, die über die Verbindungen zwischen dem Menschen und dem Licht aufklärt. Der Rosenkreuzerpfad, so benannt nach der sagenumwobenen Gestalt des Christian Rosenkreuz, war ähnlich wie die antike Yoga-Kultur über Jahrhunderte hinweg ein rein mystischer Einweihungspfad.

Den Anforderungen der modernen Zeit gemäß treten heute auch solche Einweihungsschulen, die einst nur unter strenger Geheimhaltung vor der Öffentlichkeit gelehrt wurden, in die Öffentlichkeit. Das am 24. Februar in Koblenz und am 25. Februar in Bonn stattfindende Symposium „Ihr seid Lichtwesen“ dürfte von daher mit interessanten Inhalten zur Menschheitsgeschichte aufwarten. Aus dem Veranstaltungshinweis:

Erneut können wir heute daran gehen, die Wissenschaft des Lebens – den Zusammenhang des Materiellen mit dem Spirituellen – ganzheitlich zu erforschen. Anders als bisher angenommen, waren die Menschen der früheren Zeitalter nicht primitiv. Darauf deuten archäologische Rätsel, altes Mysterienwissen und neueste Physik hin. Das Erkennen unserer Vergangenheit ist ein Schlüssel zur Zukunft.
In jedem Menschen ist der Aspekt des Lichtwesens latent vorhanden. Auf spirituellen Wegen kann er erneut erwachen. Es bestätigt sich dann die Richtigkeit der Worte Ihr seid Lichtwesen (hebr. elohim; Joh. 10, 34).

Ihr seid Lichtwesen_armin-risi.chAuf dem Symposium referieren die Malerin Ulla Schreiber und Armin Risi. Dieser ist auch der Autor des gleichnamigen Buches, das im Jahr 2013 erschienen ist. Ulla Schreiber hingegen befasst sich unabhängig von ihrem Beruf als Malerin mit der Rosenkreuzer-Schulung und hält darüber Vorträge. Sämtliche relevanten Informationen zum Symposium, auch bezüglich der Anmeldung finden Sie hier.

Die geheimnisvolle Gestalt des Christian Rosenkreutz

Die Geschichte der Rosenkreuzer beginnt sehr geheimnisvoll bereits im 14. Jahrhundert. Damals lebte nach den Aussagen von Rudolf Steiner der sagenumwobene Christian Rosenkreutz. Über diesen sind keinerlei historische Tatsachen überliefert, sondern erst etwa 100 Jahre später war es Johann Valentin Andreae, der das Werk verfasste: „Chymische Hochzeit des Christiani Rosencreutz anno 1459“. Dieses Werk hat einen Einweihungs-Charakter und berichtet davon, wie Christian Rosencreutz Erkenntnisse über die geistigen Welten erlangt hat.

Für die westliche esoterische Kulturentwicklung war und ist der Rosenkreuzerpfad von großer Bedeutung. Viele, die später große Gelehrte waren, haben ihre Denk-Kapazität anhand der mit diesem Pfad gegebenen Übungen geschult.  Er musste aber über Jahrhunderte im Geheimen gelehrt werden, da vor allem die Kirche eine ausgesprochene Gegnerschaft zu jeglichen Bemühungen des Menschen um eine eigenständige Erkenntnis der geistigen Welten darstellte und heute noch darstellt. Von den Rosenkreuzern existieren heute mehrere verschiedene Bewegungen, die unterschiedliche Aussage-Schwerpunkte setzen, wie z.B. AMORC und die Stiftung Rosenkreuz, die auch das oben beschriebene Symposium organisiert.

Bildquellennachweis (18-01-05): ullaschreiber-malerei.de, armin-risi.ch

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