Vollmond – Meditationen im Yoga-Zentrum Innsbruck, 23.+25.11.2018

Veranstaltungshinweis zu den Vollmondmeditationen, die allmonatlich im Yoga-Zentrum in Innsbruck angeboten werden.

Vollmond_pixabay-stuxFreunde des Vollmonds können sich entweder am Vollmond-Abend oder am Sonntag davor, bzw. danach im Yoga-Zentrum in Innsbruck zur Meditation treffen. Aber selbst wem es nicht möglich ist, zur Gruppenmeditation vor Ort zu kommen, kann sich an den im Internet angegebenen Zeiten orientieren und während des Vollmonds meditieren. Der langjährige Yogalehrer Michael Kissener folgt damit einer indischen Tradition, welche er selbst folgendermaßen beschreibt:

Die Darstellungen der Philosophie und Psychologie des Yoga beschreiben den Geist als ein universelles Energiefeld, das alles verbindet. Dieser universelle Geist ist eine ausstrahlende Kraft und wird unter anderem als universeller Lehrer (guru) in allem bezeichnet.

Wenn sich Menschen zur selben Zeit zur Meditation setzen, selbst wenn sie sich an unterschiedlichen Orten befinden, verbinden sie sich mit dem universellen Geist und erzeugen so ein kraftvolles Energiefeld. Es ist vergleichbar mit vielen einzelnen Magneten, die verbunden einen sehr viel stärkeren Magneten bilden. Die verbundene (geistige) Stärke der Vielen wird zur Stärke des Einzelnen.

So findet am Sonntag, 25.November 2018, um 20.00 Uhr eine angeleitete Meditation statt und am Freitag, den 23. November um 21.00 Uhr ist Gelegenheit zu einer gemeinsamen stillen Meditation. Alle weiteren Informationen zu den Vollmondmeditationen finden Sie hier.

Der Mond als weibliches Prinzip

shri yantra_wikipedia.org

Von einem Punkt (bindu) ausgehend entwickelt sich das Universum.

Während die deutsche Sprache dem Mond einen männlichen Artikel und der Sonne einen weiblichen Artikel zuordnet, ist dies in vielen anderen Sprachen genau umgekehrt und Mond wird als weibliches, Sonne hingegen als männliches Prinzip empfunden. Die verschiedenen Sprachen drücken nämlich immer innere Empfindungen desjenigen Volkes aus, in dem sie entstanden sind. Im Sanskrit gibt es sowohl männliche als auch weibliche Bezeichnungen für Sonne und Mond. Beachtlich ist, dass es circa 80 verschiedene Namen für den Mond und 60 verschiedene Namen für die Sonne gibt.

Ganz eindeutig verkörpert jedoch auch im Hinduismus der Mond das weibliche Prinzip und die Sonne das männliche Prinzip. Beide werden zu verschiedenen Anlässen geehrt. So praktiziert der Yogin am frühen Morgen mit dem Gesicht nach Osten den Gruß an die Sonne, sūrya namaskāra, und über den indischen Kontinent verteilt gibt es zahlreiche Feste, die am Vollmondtag, pūrnimā (weiblich), stattfinden.

Ein besonders schönes Symbol, das sowohl die Einheit des männlichen und weiblichen Prinzips, als auch des ganzen Universums repräsentiert, ist das śrī yantra, das in vielen indischen Tempeln dargestellt wird.

Textquellen: wikipedia.org, spokensanskrit.org; Arthur Avalon. Shakti and Shakta, Kindle ebook, ISBN 1530076102

Bildquellen: pixabay-stux, By Ranjithsiji – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14796037

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