Yoga online, Zyklus mit Utthita Parsvakonasana

Tuladandasana, Ardha Matsyendrasana, Utthita Parsvakonasana, Paripurna Navasana.

Ein zentrierender Zyklus mit Yoga-Übungen. Dauer der Ausführung: 10-20 Minuten.

 

Tuladandasana_www.dhyana.atFür dieses kurze Übungs-Video wurden vier Yoga-Übungen so kombiniert, dass im Nachhinein eine zentrierende und regenerierende Wirkung wahrnehmbar ist. Die erste Übung ist die Waage. Der Sanskritname Tuladandasana bedeutet „Stock“, aber die Übung wird gerade nicht stocksteif ausgeführt. Wenn das Standbein nicht ganz komplett durchgestreckt wird, dann kann sich leichter eine wachsende Dynamik im gesamten Körper entfalten.

Ardha Matsyendrasana_www.dhyana.atAls nächstes folgt die Drehung im Sitzen, Ardha Matsyendrasana. Das Drehen der Wirbelsäule erzeugt vor allem eine intensiv regenerierende Wirkung. Die sich im Wirbelkanal befindenden Nerven werden gedehnt und so über die Position angesprochen. In dieser Sequenz kommt noch der Aspekt hinzu, wie die Wirbelsäule aus der Beckenregion heraus in die Drehung kommt. Dasselbe Verhältnis zwischen Beckenregion und Drehung der Wirbelsäule findet sich auch in der nächsten Position, der erweiterten Seitenstellung. Auf dem Foto ist die einfache Variante mit gestrecktem Bein und dem Arm längs des Oberschenkels abgebildet.

Utthita Parsvakonasana: Kraft sammeln im Becken, um die Wirbelsäule in die Drehung zu führen.

Utthita Parshvakonasana_www.dhyana.atUm die erweiterte Seitenstellung, Utthita Parsvakonasana, einigermaßen präzise ausführen zu können, ist etwas Übung nötig. Es ist eine sehr aktive Stellung. Sie gelingt auch tatsächlich nur, wenn die Bein- und Beckenregion intensiv dynamisiert werden. Die Art Zentrierung, die dadurch entsteht, ermöglicht ein freieres Drehen im oberen Wirbelsäulenbereich. Der aktive Einsatz der zur Ausführung erforderlich ist, wird mit einer intensiv regenerierenden Wirkung belohnt.

Paripurna navasana_www.dhyana.atDie abschließende Übung, das Boot, ergänzt sich gut mit den vorangegangen drei Positionen. Sie sammelt noch einmal die mobilisierten Energien auf Höhe des Herzzentrums. Die Haltedauer kann dabei frei gewählt werden, je länger, desto besser.

Die Dauer der Ausführung für den gesamten Zyklus kann variieren. Die einzelnen Positionen können mehrfach wiederholt werden. Dann lässt sich die Dynamik leichter entwickeln. Wenn jedoch nur sehr wenig Zeit zum Üben besteht, reicht eine einfache Ausführung. Die zentrierende und regenerierende Wirkung dürfte sich zu einem gewissen Maße immer einstellen.

Eine weitere fortgeschrittene Variante von Utthita Parsvakonasana finden Sie in dem Youtube-Video von Yuna Yoga.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • dhyana.at ist eine unabhängige Seite mit Infos und Tipps zu den Themen Meditation, Spiritualität und Yoga